Lexikon

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A

Abtreibung (Schwangerschaftsabbruch)
Tötung eines Kindes im Mutterleib, fälschlich auch „Schwangerschaftsunterbrechung” genannt. Aber die Schwangerschaft geht nicht weiter, weil das Kind gestorben ist.

Adoption
Aufnahme eines fremden Kindes in die eigene Familie

AIDS („acquired immunodeficiency syndrome”)
Tödliche Erkrankung des Abwehrsystems„ Folge einer Infektion mit HIV. Die Patienten sterben nicht an AIDS, sondern weil sich der Körper gegen andere Infektionen nicht mehr wehren kann.

Akne
Vermehrtes Auftreten von Pickeln, kommt häufig in der Pubertät vor, durch hormonelle Veränderungen bedingt.

anal
Den Darmausgang (=After) betreffend

Ausfluss
Flüssigkeit aus der Scheide, die im Gegensatz zum Zervixschleim ihre Beschaffenheit nicht verändert und ständig vorhanden ist. Ausfluss lässt sich durch richtige Intimhygiene und Bekleidung vermeiden.

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B

Befruchtung
Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, Zeugung eines Kindes

Binden
Watteeinlagen zum Auffangen des Regelblutes

Bisexualität
Sich sexuell zu beiden Geschlechtern hingezogen fühlen

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C

chemische Verhütungsmittel
Mittel, welche vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt werden, um die Samenzellen zu töten

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D

Diaphragma (Verhütungskappe, Fem-Cap)
Gummikappe, die über den Muttermund gestülpt wird, um die Empfängnis eines Kindes zu verhindern

Drei-Monats-Spritze
Hormonspritze, die drei Monate lang den Eibläschensprung verhindern soll

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E

Ehe
Bund zwischen Mann und Frau, beruhend auf das öffentliche Versprechen sich ein Leben lang treu zu bleiben

Eichel
Vorderes Ende des männlichen Gliedes

Eierstöcke (Ovarien)
In den beiden Eierstöcken reifen die Eizellen heran, Geschlechtshormone werden gebildet

Ejakulation. Siehe Samenerguss

Eileiter (Tuben)
Verbindungskanäle zwischen den beiden Eierstöcken und der Gebärmutter: Die Eizelle verlässt beim Eisprung den Eierstock und wird durch den Eileiter in die Gebärmutter geleitet. Ist sie (noch im Eileiter) befruchtet worden, so nistet sich das neue menschliche Wesen in der Gebärmutter ein und wächst heran.

Eibläschensprung (Ovulation)
Zeitpunkt im weiblichen Zyklus (zwischen zwei Regelblutungen), in dem die reife Eizelle aus seiner Hülle (Follikel) ausgestoßen wird, im Eileiter aufgefangen und Richtung Gebärmutter geleitet wird und befruchtet werden kann. Manche Frauen können den Eibläschensprung spüren (Mittelschmerz).     

Eizelle (Ovum)
weibliche Keimzelle, aus der bei Verschmelzung mit einer Samenzelle (=männliche Keimzelle) ein Kind entsteht

Embryo
Ungeborenes Kind bis zum Alter von acht Wochen. Danach wird es Fötus genannt.

Empfängnis (Konzeption)
Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Ein Kind entsteht. Neues Leben beginnt.

Enthaltsamkeit
Zeitweiliger oder dauernder Verzicht auf sexuellen Kontakt; z.B. während der fruchtbaren Zeit, wenn es besser wäre, kein Kind zu empfangen

Erektion
Steifwerden und Aufrichten des männlichen Gliedes bei sexueller Erregung, während des Schlafes oder aufgrund mechanischer Reize

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F

Fötus
Ungeborenes Kind ab dem Alter von acht Wochen. Vorher nennt man es Embryo.

Frauenarzt siehe Gynäkologe

Fruchtbarkeit (Fertilität)
Fähigkeit Mutter oder Vater zu werden. Dazu muss einerseits die Geschlechtsreife eingetreten sein, andererseits müssen die Geschlechtsorgane, der Zyklus usw. gesund sein.

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G

Gebärmutter (Uterus)
Muskelhohlraum im weiblichen Unterleib, in dem ein Kind heranwachsen kann

Geschlechtsverkehr (Koitus, Sex)
Vereinigung von Mann und Frau durch Einführen des Gliedes in die Scheide

Gestagen
Künstliches Gelbkörperhormon, das in hormonellen Verhütungsmitteln enthalten ist

Glied (Penis)
Teil der äußeren männlichen Geschlechtsorgane, durch welchen Harn oder Samenflüssigkeit abgegeben wird

Gynäkologe (Frauenarzt )
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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H

Harnröhre
Kanal, durch den Harn von der Blase nach außen abgegeben wird   

Hepatitis
Eine durch Viren hervorgerufene Leberentzündung, u.a. durch Geschlechtsverkehr übertragbar

Herpes der Geschlechtsorgane
Durch Küssen oder sexuellen Kontakt übertragbarer Virus, der zu Fieberbläschen oder Bläschen im Bereich der Geschlechtsorgane führt

Heterosexualität
Sich sexuell zum anderen Geschlecht hingezogen fühlen

HIV (Humanes Immundefizienz Virus)
Virus, das die Krankheit AIDS auslösen kann

Hoden
Teil der männlichen Geschlechtsorgane, liegen im Hodensack, produzieren Samenzellen und männliche Geschlechtshormone

Homosexualität
Sich sexuell zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen

Hormone
Botenstoffe, die der Körper bildet um Informationen zwischen den Organen auszutauschen

Hormonimplantat (Implanon)
Kunststoffstäbchen, welches unter die Haut eingesetzt wird, Hormone ins Blut abgibt und so die Empfängnis eines Kindes verhindern soll. Falls dennoch ein Baby empfangen wird, kann es zur Einnistungshemmung kommen.

Hormonpflaster
Hormon-durchsetztes Pflaster, das der Verhütung dienen soll. Falls dennoch ein Baby empfangen wird, kann es zur Einnistungshemmung kommen.

Hymen (siehe Jungfernhäutchen)

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I

Impotenz
Zeugungsunfähigkeit beim Mann. Der Grund ist entweder die schlechte Qualität oder zu geringe Anzahl der Spermien oder eine Erektionsstörung, sodass der Geschlechtsakt gar nicht erst vollzogen werden kann.

Intimpflege
Reinigung der Geschlechtsorgane

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J

Jungfernhäutchen
Häutchen, das die Scheidenöffnung teilweise verschließt, reißt beim ersten Geschlechtsverkehr oder schon vorher

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K

Kindergeld
Monatliches Entgelt für die Versorgung und Betreuung von Kindern 

Klitoris (Kitzler)
Hoch empfindsamer Teil der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane

Koitus interruptus
Versuch einer Empfängnisverhütung durch Unterbrechung des Geschlechtsverkehres vor dem eigentlichen Samenerguss

Kondom (Präservativ)
Dünne Gummihülle, die über das steife Glied gerollt wird, um die Empfängnis eines Kindes zu verhindern

Kontrazeption (siehe Verhütung)

Konzeption (siehe Empfängnis)

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L

Liebe
Haltung gegenüber einem Mitmenschen, für den man das Beste wünscht und mit dem man vereint sein möchte

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M

Masturbation (Selbstbefriedigung, Onanie)
Stimulation der eigenen Geschlechtsorgane, um sich sexuell zu erregen und zu befriedigen

Menarche
Erste Regelblutung

Menstruation (Regel)
Periodisch (ca. einmal pro Monat, aber bei jeder Frau etwas unterschiedlich) auftretende „Blutung” aus der Gebärmutter, mit welcher die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen wird

Minipille
Pille mit gering dosiertem Gestagen

Mittelschmerz
Stechender oder ziehender Schmerz im Unterleib, der zur Zeit des Eisprungs auftreten kann

Muttermund (Zervix)
Unterster Teil der Gebärmutter, der die Öffnung zur Scheide enthält

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N

Natürliche Empfängnisregelung
Empfängnisregelung durch Verlegen des Geschlechtsverkehrs auf die (un)fruchtbaren Tage im weiblichen Zyklus

Nidation
Einnistung des Kindes in die Gebärmutterschleimhaut

Nidationshemmung (Einnistungshemmung)
Verhinderung der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut, führt zum Tod des Kindes

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O

oral (den Mund betreffend)

Orgasmus
Höhepunkt der sexuellen Erregung

Östrogen
weibliches Geschlechtshormon, das in der ersten Zyklusphase die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet

Ovarien (siehe Eierstöcke)

Ovulation (siehe Eibläschensprung)

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P

Pearl Index (PI)
Maß für die Unsicherheit von Verhütungsmitteln

Pelvic Inflammatory Disease (PID)
Bakteriell ausgelöste Entzündung der Beckenorgane, durch Geschlechtsverkehr übertragbar

Penis (siehe Glied)

Pille
Hormonelles Verhütungsmittel, das in Form von Tabletten eingenommen wird. Es kann aber auch nidationshemmend wirken.

Pille danach
Starke Hormondosis, die zwei bis drei Tage nach dem Geschlechtsverkehr verabreicht wird. Sie soll entweder den Eibläschensprung oder (falls dieser schon erfolgt ist) die Einnistung des lebenden Kindes verhindern.

Pilzinfektion
Chronische Hautinfektion, z.B. im Bereich der Geschlechtsorgane, unter anderem durch Sexualkontakte übertragbar

Plazenta
Mutterkuchen, durch den das ungeborene Kind ernährt wird

Pornographie
Darstellung von Sexualität, die der sexuellen Erregung des Beobachters dient

Post-Abortion-Syndrom
Seelische Folgen einer Abtreibung

prämenstruelles Syndrom
Körperliche und seelische Beschwerden, die vor der Regelblutung auftreten können

Progesteron
Weibliches Geschlechtshormon, das vor allem in der zweiten Zyklusphase und während der Schwangerschaft aktiv ist

Prostata (Vorsteherdrüse)
Drüse im männlichen Unterleib, in welcher die Samenflüssigkeit gebildet wird

Psyche (Seele)
Das „Innerste” im Menschen, ermöglicht ihm zu lieben, zu fühlen und zu verstehen

Pubertät
Entwicklungphase zwischen Kindesalter und Erwachsenenalter: Der Körper wird unter dem Einfluss von Hormonen erwachsen, die Behaarung ändert sich und der Mensch wird „geschlechtsreif”. Damit gehen seelische Veränderungen einher.

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R

Regel siehe Menstruation

Regelschmerz
Ziehender oder stechender Schmerz im Unterleib zur Zeit der Regelblutung, der durch das Zusammenziehen der Gebärmutter entstehen kann

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S

Samenerguss (Ejakulation)
Austreten der Samenflüssigkeit bei sexueller Erregung oder während des Schlafes

Samenflüssigkeit
Flüssigkeit, die zusammen mit den Samenzellen den Samenerguss bildet

Samenleiter
Kanal, der die Hoden mit der Harnröhre verbindet

Samenzelle siehe Spermium

Schamlippen
Hautwülste, welche die weiblichen Geschlechtsorgane umschließen und schützen

Scheide (Vagina)
Kanal im weiblichen Unterleib, der von der Gebärmutter nach außen führt   

Scheidenflüssigkeit
Klare, schleimhältige Flüssigkeit in der Scheide, die der Selbstreinigung und dem Schutz vor Krankheiten dient

Schwangerschaft
Zustand einer Mutter, in deren Leib ein Kind heranwächst

Schwellkörper
Gewebe, das sich bei sexueller Erregung mit Blut füllt und das z.B. für das Steifwerden des Gliedes verantwortlich ist

Selbstbefriedigung siehe Masturbation

Sex siehe Geschlechtsverkehr

Sexually Transmitted Desease (STD)
Sexuell übertragbare Krankheit (muss nicht unbedingt eine Geschlechtskrankheit sein). Die Ansteckung erfolgt durch sexuellen Kontakt.

Sexualtrieb
Körperliche Anziehung zwischen Mann und Frau. Die Natur „treibt an” zur Zeugung eines Kindes.

Sexuelle Gewalt
Sexuelle Handlungen, die gegen den Willen eines Beteiligten durch Druck oder Gewalt ausgeübt werden

Spermium (Samenzelle)
Männliche Keimzelle, aus der bei Verschmelzung mit einer Eizelle (=weibliche Keimzelle) ein Kind entsteht

Spirale (IUD)
T-förmiges Kunststoffgebilde, das in der Gebärmutter liegt und Stoffe abgibt, um den Eisprung oder die Einnistung des Kindes zu verhindern. Passiert letzteres, so handelt es sich um eine Abtreibung.

Sterilisation
Operation zur endgültigen Ausschaltung der Fruchtbarkeit (Abbinden der Eileiter bei der Frau und des Samenleiters beim Mann).

Sympto-thermale Methode
Natürliche Empfängnisregelung durch Beobachten der Schleimabsonderung („sympto“) und der Aufwachtemperatur („thermal“)

Syphilis
Ansteckende bakterielle Geschlechtskrankheit, die durch Schleimhautkontakt übertragen wird. Die Krankheit ist tödlich, wenn sie nicht durch Antibiotika behandelt wird.

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T

Tampon
Gepresster Wattebausch zum Auffangen des Regelblutes in der Scheide

Testosteron
Wichtigstes männliches Geschlechtshormon. Es bewirkt z.B. verstärktes Muskelwachstum, männliche Behaarung, Stimmbruch, einen starken Geschlechtstrieb und Reifung der Samenzellen.

Treue
Entscheidung für einen einzigen Partner aus dem Wunsch heraus, immer zu ihm zu gehören, ihn auch in schwierigen Situationen niemals fallen zu lassen, ihn glücklich zu machen und eine erfüllte Beziehung zu leben.

Tripper (Gonorrhoe)
Eitrige Entzündung an den Geschlechtsorganen, durch Geschlechtsverkehr übertragbar. Die Krankheit wird durch Bakterien hervorgerufen und muss mit Antibiotika behandelt werden.

Tuben siehe Eileiter

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U

Ultraschall
Mit für Menschen unhörbar hohen Schallwellen wird durch ein Gerät ein Bild vom Körper-Inneren erzeugt. So kann man ein ungeborenes Kind durch die Bauchdecke hindurch beobachten oder Organe untersuchen.

Unterbindung
Sterilisation durch Durchtrennung von Ei- oder Samenleiter

Unterhalt
Gesetzlich vom nicht betreuenden Elternteil (meist der Kindesvater) erforderte Zahlung an ein Kind oder den betreuenden Elternteil, um das Kind finanziell zu erhalten

Urologe
Arzt für Probleme und Krankheiten mit der Blase und den männlichen Geschlechtsorganen

Uterus siehe Gebärmutter

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V

Vagina siehe Scheide

Vaginalring (NuvaRing)
Kunststoffring, der für drei Wochen in die Scheide eingelegt wird und Hormone abgibt, um den Eisprung oder die Einnistung des Kindes zu verhindern; letzteres ist eine Abtreibung.

Vasektomie
Sterilisation des Mannes durch Durchtrennung des Samenleiters

Verhütung (Kontrazeption)
Vorgehen gegen die Fruchtbarkeit des Geschlechtsaktes, um die Empfängnis eines Kindes zu verhindern

Vorhaut
Verschiebbare Haut an der Penisspitze, welche die Eichel umgibt; schiebt sich beim Geschlechtsverkehr zurück.

Vorsteherdrüse siehe Prostata

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W

Weißfluss
Weißliche Absonderung aus der Scheide etwa ein Jahr vor der ersten Regelblutung, Zeichen für den Beginn der Zyklusentwicklung

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Z

Zervix siehe Muttermund

Zygote
Kind im Einzellstadium unmittelbar nach der Empfängnis, also wenn die Eizelle der Frau mit der Samenzelle des Mannes gerade erst verschmolzen ist

Zyklus
wiederkehrender Ablauf eines Geschehens in den weiblichen Geschlechtsorganen vom Beginn der Regelblutung bis zur nächsten, findet etwa bis zum 45.-50. Lebensjahr statt

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