Miteinander schlafen

Wenn Mann und Frau miteinander schlafen, passiert biologisch gesehen folgendes: Zuerst kommt es zur sexuellen Erregung, ausgelöst durch Berührungen, zärtliche Worte, den Duft des anderen...

Die Erregung äußert sich beim Mann in der Erektion des Penis. Der Penis vergrößert sich, wird steif und richtet sich auf. Bei der Frau kommt es zu einer ähnlichen Reaktion der kleinen Schamlippen und zur Bildung eines feuchten Sekrets in der Scheide. Bei der Vereinigung führt der Mann das Glied in die Scheide der Frau ein.

 

Orgasmus

Am Höhepunkt (=Orgasmus) kommt es beim Mann zum Samenerguss und bei der Frau zum wiederholten Zusammenziehen der Scheide. So wird die Samenflüssigkeit des Mannes in den Körper der Frau transportiert. Beide erleben ein kurzes, aber starkes Lustgefühl.

Nicht wenige Frauen erfahren den Orgasmus allerdings nur selten oder gar nie. Das muss nicht an der Frau liegen. Manchmal kennt der Mann die Gefühlswelt der Frau zuwenig oder ist zu sehr mit sich selber beschäftigt. Auch Angst kann den Orgasmus der Frau verhindern, zum Beispiel die Angst vor einer Schwangerschaft oder davor verlassen zu werden. Manchmal sind Schmerzen oder das Gefühl, noch nicht bereit zu sein, Ursachen für das Ausbleiben des Orgasmus.

Die Frau braucht im Allgemeinen länger, um zu ihrem Höhepunkt zu kommen. Das sollte der Mann wissen und darauf Rücksicht nehmen. Manche Frauen spielen dem Partner die Befriedigung vor, um ihm nicht das Gefühl des Versagens zu geben.

Bei jungen Männern kann es zu einem vorzeitigen Samenerguss kommen. In einer guten Beziehung sollte man über all diese Dinge sprechen können. Manchmal kann auch ärztlicher Rat weiterhelfen.

Miteinander reden ist der beste Garant für eine beglückende sexuelle Beziehung. Sex ist nämlich nur dann unbeschwert, wenn es keine Ängste oder Verletzungen, keinen Groll und kein Misstrauen gibt. Im vertrauten Gespräch können Mann und Frau alle positiven und negativen Gefühle und Erfahrungen einander mitteilen.

 
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